Caritas

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Häufig gestellte Fragen

Suchtberatung - Häufig gestellte Fragen:



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Wann spricht man von Sucht?


Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Sucht als einen " Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge."         Dabei sind folgende Kriterien entscheident:  
  • ein unbezwingbares Verlangen zur Einnahme und Beschaffung des Mittels
  • Tendenz zur Dosissteigerung (Toleranzerhöhung)
  • psychische und meist auch physische Abhängigkeit von der Wirkung der Droge
  • Verlust der Kontrolle über das eigene Verhalten.
  • Schädlichkeit für den Einzelnen aber auch für die Gesellschaft    

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Was sind Risiken süchtig zu werden?


Risiken für die Sucht:

Es gibt einige Faktoren die eine Rolle spielen wenn Jugendliche oder Kinder süchtig werden:
  • Kinder und Jugendliche, die wenig Möglichkeiten haben, ihre Identität in der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt zu entwickeln. Zum Beispiel, wennEltern, Lehrer und Ausbilder ihnen zuviel ersparen und abnehmen oder ihnen zuviel zumuten und sie somit überfordern.
  • Kinder und Jugendliche nehmen Erwachsene als Vorbild wahr. Bewusst oder unbewusst identifizieren sie sich mit den Älteren und schauen dabei auch deren Strategien im Umgang mit Problemen ab. So gelernte Verhaltensweisen weren dann abgerufen oder imitiert, wenn der Jugendliche mit außerordentlichen Belastungen oder Konflikten konfrontiert wird z.B. Lernschwierigkeiten, Außenseiterstellung in der Klasse, Jugendarbeitslosigkeit, Bruch mit der Freundin oder Freund.


Kann mann eine Sucht überwinden?


Die körperliche Abhängigkeit von Suchtmittel kann durch einen Entzug überwunden werden. Dieser dauert in der Regel einige Tage und kann sehr schmerzhaft sein. Oft ist eine ärztliche Begleitung erforderlich und unter Umständen auch ein Klinikaufenthalt. Die Überwindung der psychischen Abhängigkeit dauert meist länger und ist mit vielen Problemen und Herausforderungen verbunden. In einen langen Prozeß geht es darum Lebensgewohnheiten, die zum süchtigen Verhalten geführt haben, aufzudecken, aufzugeben und neue anzunehmen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Suchtberatungsstellen unterstützen und begleiten den Prozeß zur Überwindung der Sucht.
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Wie lange kann Alkohol im Körper nachgewiesen werden?


Nach dem Konsum lässt sich Alkohol mehrer Stunden noch im Blut, Schweiß, Speichel oder Urin eines Menschen nachweisen. Das Ergebnis sagt aber nichts über eine Abhängigkeit vom Alkohol aus oder ob jemand regelmäßig trinkt. Um das herauszubekommen, müssen noch andere Methoden eingesetzt werden.
  • GGT-Test (Gamma-Glutamyl-Transferase)                                              

Bei Menschen die täglich mehr als zwei Liter Bier trinken, ist der Spiegel des GGT-Enzyms erhöht und leicht nachweisbar. Bei einem Konsumstopp dauert es 25 Tage, bis die Hälfte des Enzyms wieder abgebaut ist. Leberkrankheiten, Diabetis, Übergewicht und einige Medikamente können den GGT-Spiegel ebenfalls erhöhen.
  • CDT-Test (Karbohydratdefizientes Transferrim)                                 

 Wer eine Woche lang täglich sechs Standartgläser Alkohol trinkt hat einen erhöhten CDT-Spiegel. Der Wert halbiert sich erst nach 17 Tagen völliger Abstinenz. Eine Schwangerschaft, Leberzirrhosen und eine chronische Hepatitis beeinflussen den CGT-Spiegel ebenfalls.
  • MCV-Test (Mittleres Volumen von roten Blutkörperchen)

Ein Alkoholmißbrauch kann auch durch ein erhöhtes Volumen an roten Blutkörperchen nachgewiese werden. Dieser Wert bleibt auch nach mehreren Monaten der Abstinenz hoch.
                                                                            
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Wie lange können illegale Drogen im Körper nachgewiesen werden?


Wie lange eine Substanz nach dem Konsum nachweisbar ist, hängt unter anderem vom Gewicht und der körperlichen Verfassung des Konsumenten ab, von der Häufigkeit und der Art des Konsums sowie der Sensibilität der Untersuchungsmethode. Deshalb sind diese Angaben nur allgemeine Richtwerdte. Bei starkem und langem Konsum sind längere Nachweiszeiten möglich.
  • Im Urin sind die meisten Substanzen oder ihre Abbauprodukte zwei bis drei Tage nach deren Konsum nachweisbar. Cannabis und dessen Abbauprodukte sind in der Regel länger nachweisbar, bei häufigerem Konsum sogar bis zu mehrere Wochen.
  • Im Blut können die aktiven Wirksubstanzen der Droge einige Stunden nach dem Komsum nachgewiesen werden. Deren Abbauprodukte können mehrere Tage danach noch im Blut enthalten sein.
  • In Haaren können die meisten Substanzen und ihre Abbauprodukte über einen sehr langen Zeitraum nachgewiesen werden.

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