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Online-Beratung im Bistum Essen

Die Internationale Familienberatung Köln


Die Internationale Familienberatung Köln


Die Beratungsstelle begann mit ihrer Arbeit 1977, in einer Zeit, als in der Beratung von ausländischen Familien und bei therapeutischen Hilfen für ausländische Kinder kaum Vorerfahrungen existierten und keine institutionellen Hilfen vorhanden waren. Die Sprachkenntnisse bei den erwachsenen Migranten waren sehr gering.

Die gemeinsame Aufgabe, Familien und Institutionen zu unterstützen, hat das Team zusammengeführt. Die ausländischen Mitarbeiter fühlten sich zunächst noch als Gäste in ihrem neuen Aufgabenfeld. Auch die deutschen Mitarbeiter mussten sich neu orientieren und Erfahrungen sammeln.

Wir haben uns viele Jahre lang wie eine Feuerwehr an den unterschiedlichsten Fronten engagiert. Hier einige Beispiele:

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Im Kindergartenbereich mussten wir die Eltern und die Institutionen von der Unerlässlichkeit des Kindergartenbesuches für ausländische Kinder überzeugen.

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In den Schulen wusste man noch nicht, ob die ausländischen Kinder hier bleiben würden. Wir haben jedoch die prioritäre Bedeutung der frühzeitigen Integration unterstützt, wie z.B. die Abschaffung der nationalen Schulklassen. Viele ausländische Kinder riskierten auf Grund von Sprachdefiziten und Verhaltensauffälligkeiten in der Sonderschule zu landen. Sowohl Eltern als auch Fachkräfte brauchten Unterstützung und Beratung.

Im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie mussten wir eine fehlende Versorgung für ausländische Mitbürger auffangen, die auch heute noch teilweise besteht.

Präventive Gruppenarbeit mit ausländischen Eltern und Kindern war jahrelang ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Die Korrektur der Ziele der Eltern, die extrem rückkehrorientiert waren und die damit die Entwicklung der Kinder beeinträchtigten, stellte dabei eine wichtige Aufgabe dar.

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Im Laufe der Jahre hat sich in der Gesellschaft einiges geändert:

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Das Spektrum der Migrantionsflüsse hat neue Formen angenommen. Von einigen Sprachbereichen, wie türkisch, italienisch, spanisch, serbokroatisch, griechisch, sind wir im städtischen Bereich auf eine Vielfalt von Sprachen, Kulturen und Werteinstellungen übergegangen. Neben Arbeitsmigranten haben wir Flüchtlinge, Aussiedler, Illegale, etc.

Die Zahl der Mitbürger mit Migrationserfahrung ist enorm gestiegen. In fast der Hälfte der Ehen in Köln ist mindestens ein Partner aus einem nichtdeutschen Kulturraum. Fast die Hälfte der Kinder stammt aus Familien ohne deutsche Tradition.

Inzwischen haben sowohl die deutsche Gesellschaft als auch die deutschen Institutionen einige Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen gesammelt und es sind zusätzliche Hilfsangebote entstanden.

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Auch viele ausländische Mitbürger, besonders diejenigen, die hier beschult wurden, sind vertrauter mit der hiesigen Umwelt geworden, sie können von vielen Angeboten Gebrauch machen, ohne Sonderdienste in Anspruch zu nehmen.

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Was früher Aufgabe einer begrenzten Zahl von Fachkräften gewesen wäre, ist nicht mehr zu bewältigen ohne den Beitrag der ganzen Gesellschaft. Wir alle, jeder in seinem Tätigkeitsfeld und Lebensraum, sind verantwortlich für das Gelingen des Zusammenlebens von verschiedenen Kulturen.

Im Beratungsbereich bedeutet dies, dass alle Beratungsinstitutionen sowohl die Arbeit mit ausländischen Klienten als auch die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern aus anderen Kulturen als normale Erscheinung der nächsten Jahre betrachten sollen.

Unsere Beratungsstelle bekommt, auf Grund ihrer Sprachkompetenzen und Erfahrungen im interkulturellen Beratungsprozess eine spezielle Aufgabe.

Neben der Behandlung und Beratung von Klienten, die an die sprachlichen und kulturspezifischen Kompetenzen der Mitarbeitern gebunden sind, sind andere Schwerpunkte wichtig wie:

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Beratung von binationalen Paaren.

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Beratung und präventive Arbeit, um die interkulturelle Erziehung in der Familie zu ermöglichen und Konflikten vorzubeugen.

Zusammenarbeit mit Institutionen wie Jugendämtern und Gerichten in der Behandlung von ausländischen Klienten in schwierigen Lebenslagen, wie z.B. bei Trennung und Scheidung, bei Gewalt in der Familie, bei begleitetem Umgang.

Beratung und Therapie von Klienten mit traumatischen Erlebnissen.

Kooperation mit Institutionen, die ihre interkulturellen Kompetenzen in der psychologischen Beratung von Migranten erweitern wollen.

Wir bieten auch Beratung per Internet an. Sie finden uns unter www.beratung-in-koeln.de 
Sie können uns auch in Ihrer Muttersprache schreiben:
- italienisch
- spanisch
- polnisch
- russisch
- jugoslawisch
- serbo-kroatisch

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Lourdes Corral

Internationale Familienberatung Köln

E-Mail: ifb.koeln@caritas-koeln.de



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